Frühförderung nimmt die Arbeit mit Einzelangeboten wieder auf

29.05.2020

Frühförderung nimmt die Arbeit mit Einzelangeboten wieder auf

Nach zwei Monaten Betretungsverbot konnte die NRD-Frühförderstelle in Groß-Gerau am 25. Mai ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die ersten Einzelangebote werden am Dienstag nach Pfingsten (2. Juni) wieder stattfinden. Bis dahin bereiten Leiterin Jutta Babion und ihre sieben Mitarbeiterinnen das Haus in der August-Bebel-Straße 1 für die Arbeit vor, die zunächst nur unter vielen Auflagen fortgesetzt werden kann.

123 Kinder mit Förderbedarf und ihre Familien werden derzeit von der Frühförderstelle aktiv begleitet. Mit ihnen gab es in den vergangenen Wochen nur telefonischen Kontakt, ebenso mit Kitas, in denen einzelne Kinder in der Notbetreuung waren. „Die meisten Familien kamen in den ersten Wochen gut zurecht“, sagt Jutta Babion, „sie empfanden den Lockdown ein bisschen wir Urlaub. Inzwischen aber finden sie die Belastung ziemlich massiv, zumal viele Eltern ja auch Homeoffice machen. Manche teilen mit, dass sie einfach nicht mehr können.“

So werden jetzt die Familien, bei denen der Unterstützungsbedarf am größten ist, ab Anfang Juni wieder Angebote nutzen können. Gruppenangebote wie die Eltern-Kind-Gruppen dürfen allerdings noch nicht sein. „Es dürfen nur ein Kind, ein Elternteil und eine Mitarbeiterin in einem Raum zusammenkommen“, erklärt Jutta Babion, „das Treffen beginnt mit dem Händewaschen, und die Erwachsenen tragen einen Mund-Nasen-Schutz.

Bevor der Betrieb wieder losgeht, entwickelt das Team einen Hygieneplan für die Arbeit und räumt Spielmaterial beiseite, das schwer zu desinfizieren ist. So müssen alle Stoffpuppen verschwinden und auch das beliebte Bällchenbad wird weggeschlossen. Die Einzelangebote werden zeitversetzt stattfinden, so dass sich möglich wenige Personen im Haus begegnen, als Wartebereich kann bei dem schönen Wetter der Garten genutzt werden.

Auch die häusliche Einzelförderung kann ab Juni wieder aufgenommen werden. „Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Familien dies wollen“, sagt Jutta Babion, „außerdem müssen die räumlichen Bedingungen in den Familien gegeben sein, damit Kind, Elternteil und Fachkraft alleine in einem Raum oder im Freien arbeiten können.“ Auch hier muss das Spielmaterial nach jedem Einsatz gründlich gereinigt werden.

„Wir starten am 2. Juni mit ersten Terminen und fahren dann langsam hoch“, so Babion. Zwei größere Räume im Haus der Frühförderstelle, die seit Mitte März der benachbarten NRD-Wohngruppe An der Kapelle 1 zur Verfügung gestellt wurden, können vorerst von den Nachbarn weiter genutzt werden. Hier finden Arbeits- und Beschäftigungsangebote für Bewohner*innen statt, die jetzt nicht in die Werkstatt oder der Tagesstätte gehen können. Wenn alles gut klappt, kann die Frühförderstelle ihr Haus voraussichtlich ab Juli wieder komplett bespielen.

Hinweis zum Foto: Das Foto wurde vor Corona aufgenommen, daher trägt die Mitarbeiterin keine Maske.

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