NRD-Großküche in Jugenheim – Arbeit eingeschränkt

03.04.2020

NRD-Großküche in Jugenheim – Arbeit eingeschränkt

„Mer bekoche Rhoihesse“ – so lautet der Slogan der Großküche der NRD in Jugenheim. Wegen der aktuellen Lage rund um die Corona-Pandemie kommen jedoch einige Rheinhessen derzeit nicht in den Genuss der Speisen. Zu den Hauptkunden der Küche, die organisatorisch zur Rheinhessen-Werkstatt der NRD gehört, zählen viele KiTas und Schulen aus den umliegenden Gemeinden. Da diese Einrichtungen zurzeit geschlossen sind, hat sich die Arbeit für die Mitarbeiter*innen in der Küche sehr verändert.

„Normalerweise arbeiten wir hier mit 13 Mitarbeitern und sechs Beschäftigten aus der Werkstatt. Jetzt sind nur noch vier Mitarbeiter und zwei Fahrer im Einsatz, die Beschäftigten sind ja ohnehin zuhause“, erklärt Bernhard Senske, der Leiter der Küche. Die anderen aus dem Team sind nun dabei, Überstunden abzubauen oder arbeiten an Aufträgen in der Werkstatt mit. Die Umstellung ist vor allem den Beschäftigten schwer gefallen, erinnert sich der Küchenleiter: „Nachdem die Werkstatt geschlossen hatte, sind trotzdem am nächsten Morgen einige von ihnen gekommen, um ihren Dienst anzutreten. Denen musste ich dann noch einmal erklären, dass das zurzeit leider nicht geht“. Inzwischen haben sich alle auf die neue Situation eingestellt. „Die Mitarbeiter arbeiten, egal, wo sie gerade eingesetzt sind, sehr motiviert und flexibel weiter“, stellt Senske fest.

Anstelle der üblichen 1.100 Mahlzeiten werden nun nur noch rund 170 gekocht. 20 Essen davon gehen weiterhin im Rahmen des Essens auf Rädern an Senior*innen, der Rest wird an die NRD-Wohnverbünde in Jugenheim, Wallertheim und Wörrstadt geliefert. Hier konnten sich die Bewohner*innen heute beispielsweise über vegetarisch gefüllte Ravioli mit Tomatensoße und frischem Salat zum Mittagessen freuen. „Wir haben den Speiseplan an die neue Situation angepasst und setzen unsere aktuellen Lagerbestände sinnvoll ein“, so Senske. Wie so viele andere, hofft auch er, dass sich die Lage in absehbarer Zeit wieder normalisiert und die 80 Prozent an Einnahmen, die derzeit wegfallen, ausgeglichen werden können.

Die Arbeitstage sind für ihn und seine Kolleg*innen zurzeit etwas früher zu Ende als üblich, aber nicht sehr viel früher, denn: „Das Putzen der Küche dauert leider genauso lange wie sonst auch, da macht es keinen Unterschied, ob Tausend oder Hundert Mahlzeiten gekocht werden“, sagt Senske und lacht.

Sollten Seniorenzentren oder andere Einrichtungen der Region in der aktuellen Situation Essenslieferungen benötigen, können Sie sich gerne an Küchenleiter Bernhard Senske wenden, der Aufträge unter bernhard.senske@nrd.de oder telefonisch unter 06130 9292-7990 entgegennimmt.

Bild: Küchenleiter Bernhard Senske und sein Team kochen in der derzeitigen Situation nur rund 170 Mahlzeiten am Tag.

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