Umgang mit dem Corona-Virus

Der Umgang mit dem Corona-Virus und die Umsetzung der empfohlenen Schutzmaßnahmen sind auch in der NRD ein aktuelles Thema. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit unserer Klienten und Mitarbeitenden sehr ernst und haben einen Präventionsstab gegründet, der die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie täglich verfolgt und daraus abgeleitet angemessene Maßnahmen für die NRD festlegt.

Wir informieren die Mitarbeitenden und Klienten zur Durchführung hygienischer Maßnahmen und erstellen Richtlinien für das Vorgehen beim Auftreten von Krankheitszeichen oder Kontakt zu erkrankten Personen. Dabei orientieren wir uns an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und stimmen uns mit den zuständigen Aufsichtsbehörden und Gesundheitsämtern ab.

Konkrete Maßnahmen, die wir bereits eingeleitet haben, dienen dem Ziel mögliche Infektionsketten zu minimieren.

Sie können sich jederzeit an dieser Stelle über den aktuellen Stand informieren. Wenn Sie darüberhinausgehend Fragen haben, wenden Sie sich gerne an gesundheit@nrd.de

Umsetzung konkreter Maßnahmen

Werkstätten/Tagesförderstätten

Stand: 20.05.2020

Die Landesregierungen in Hessen und Rheinland-Pfalz haben unterschiedliche Vorgehensweisen im Hinblick auf die Öffnung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung beschlossen. Für Hessen bedeutet das: Nur Teile der Werkstätten sind ab dem 25. Mai 2020 wieder geöffnet: In den Dieburger Werkstätten betrifft das den Bereich, der an Montageaufträgen für medizinische Einweg-Schutzbrillen arbeitet sowie die Landschaftspflegegruppe. In den Mühltal-Werkstätten betrifft es ebenfalls die Landschaftspflegegruppen sowie die Kartoffel- und Milchproduktion (aufgrund der Belieferung von Heimen und Krankenhäusern), den Kuhstall, die Gärtnerei, die Wäscherei und die Montagegruppe, die Wirthwein Medical beliefert. Selbstverständlich werden strikte Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln zum Schutz der Beschäftigten eingehalten. Die Beschäftigten, die zur Arbeit kommen können, wurden individuell informiert. Die Rückkehr an den Arbeitsplatz ist freiwillig. Die anderen Werkstattbereiche und die Tagesstätten der NRD bleiben weiterhin bis zum 5. Juni 2020 geschlossen.

Wir werden Sie umgehend darüber informieren, sobald klar ist, wann genau und wie die Rückkehr der übrigen Beschäftigten in die Werkstätten möglich sein wird.  

Die NRD-Rheinhessen-Werkstatt in Rheinland-Pfalz hingegen hat bereits seit dem 4. Mai wieder geöffnet und nimmt ihren Betrieb schrittweise wieder auf. Dabei muss sie bestimmte Maßnahmen umsetzen, die die Landesregierung vorgegeben hat. Dazu gehört zum Beispiel, dass nicht alle Beschäftigten auf einmal wieder zurückkehren. Außerdem müssen alle Mitarbeiter*innen und Beschäftigte eine Behelfsmaske tragen, die derzeitigen Abstandsregeln einhalten und in voneinander abgetrennten Bereichen arbeiten. Jedem Beschäftigten ist frei gestellt, ob er derzeit wieder zur Arbeit kommen möchte. Alle Beschäftigten und gesetzlichen Betreuer*innen wurden telefonisch und per Post über das Vorgehen informiert.

Beschäftigte und gesetzliche Betreuer*innen sind gebeten, sich bei individuellen Fragen an den jeweils zuständigen Sozialdienst der Werkstätten zu wenden.

Wichernschule

Informationen zur Wiedereröffnung der Wichernschule finden Sie hier.

Bewegungsbad

Das Bewegungsbad muss leider vorerst bis zum 5. Juni geschlossen bleiben.

NRD Altenhilfe GmbH

Die Tagespflege bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Informationen für Besucher der NRD Altenhilfe finden Sie hier.

Besuchsregeln: Die Umsetzung hängt vom Einzelfall ab

Das umfassende Besuchsverbot für besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe ist von den Landesregierungen in Hessen zum 4. Mai und in Rheinland-Pfalz zum 7. Mai gelockert worden. Zu den Voraussetzungen für Besuche gehört, dass die Besucher*innen sich anmelden, sich beim Besuch in eine Liste eintragen müssen und bereit sind, sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Der Mundschutz, der dabei zu tragen ist, muss in Hessen von der jeweiligen Einrichtung gestellt werden.

Besucher müssen die Möglichkeiten mit Mitarbeitenden abstimmen

Die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) steht angesichts dieser Verordnungen nach wie vor der Herausforderung gegenüber, die Regeln so zu gestalten, dass der Gesundheitsschutz für die rund 880 Menschen, die in den Wohneinrichtungen der NRD leben, gewährleistet ist. Konkret bedeutet dies, dass Besuche dann möglich sind, wenn die Beteiligten tatsächlich in der Lage sind, sich an die genannten Regeln zu halten. Dies muss in jedem einzelnen Fall mit den Mitarbeitenden in den NRD-Wohneinheiten abgestimmt werden.

Überdies müssen auch regionale amtliche Entscheidungen berücksichtigt werden, die vor Ort gelten. So hat zum Beispiel der Odenwaldkreis am 5. Mai 2020 mitgeteilt, dass Besuche in Einrichtungen derzeit noch nicht zugelassen werden können. Der Odenwaldkreis, in dem die NRD Wohn- und Assistenzangebote macht, ist von Corona stärker belastet als andere Regionen. Über Lockerungen soll wöchentlich neu entschieden werden.

Diese Haltung entspricht dem Ergebnis der Pressekonferenz der Bundesregierung nach den Beratungen mit allen Bundesländern am 6. Mai: Kontakteinschränkungen gelten demnach weiterhin bis zum 5. Juni. Entscheidungen zu Öffnungen und zur Lockerung von Einschränkungen gehen jetzt an die Bundesländer und auch an die Landkreise über, weil die Infektionszahlen von Region zu Region sehr unterschiedlich sind.

Informationen zum Thema in Leichter Sprache

Schutz vor Ansteckung: Plakat 
Schutz vor Ansteckung: Info
Ansteckung Bewohner: Info
Ansteckung Beschäftigte: Info

Kontakt

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Pressestelle
Bodelschwinghweg 5
64367 Mühltal

06151 / 149-2525

presse@nrd.de

Inhalt rechts für den Bereich Aktuelles

Andreas Nink

Leiter Kommunikation und Fundraising
Inhalt rechts für den Bereich Aktuelles

Marlene Broeckers

Pressereferentin
Inhalt rechts für den Bereich Aktuelles

Philine Steeb

Online-Managerin
Inhalt rechts für den Bereich Aktuelles

Hanna Ashour

Referentin für Kommunikation

Jetzt Spenden

Menschen mit Behinderung brauchen Ihre Hilfe!

 
  • Inklusion ...

    .... bedeutet Menschenrecht. Für den Bedarf von Menschen mit Lernschwierigkeiten heißt das zum Beispiel: Das Recht auf gut verständliche Sprache, Informationen und Texte im Sinne von "leichter Sprache". 

    Inklusion ...
    André Schade,
    Übersetzer für leichte Sprache, Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL), Mainz
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Bodelschwinghweg 5  -  64367 Mühltal  -  Tel.: (06151) 149-0  -  Fax: (06151) 144117  -  E-Mail: info@nrd.de

Folgen Sie uns auf dem NRD-Blog