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Kontaktangebot für ukrainische Familien

29.11.2022

Kontaktangebot für ukrainische Familien

Seit Oktober gibt es am Inklusiven Familienzentrum in Bensheim einen offenen Treff für Familien aus der Ukraine. Gefördert wird das Projekt durch die Aktion Mensch e. V.

„Die Nachmittage sind gut besucht“, erzählt Johanna Götte vom Inklusiven Familienzentrum. „Es kommt eine ganze Reihe an Familien mit ihren Kindern zu uns, darunter sind auch immer Kinder mit Behinderung.“ Der offene Treff für ukrainische Familien an der Bergstraße findet jeden ersten und dritten Samstag im Inklusiven Familienzentrum statt. Bei Kaffee und Kuchen können sich die Eltern untereinander austauschen, während die Kinder betreut werden. Drei Mitarbeitende des Familienzentrums begleiten den Treff.

Begegnung und Beratung

„Wir wollen ukrainischen Familien, die hier in der Region leben eine feste Anlaufstelle bieten. Bei dem offenen Treff können sie sich im entspannten Rahmen austauschen und beraten lassen“, macht Johanna Götte deutlich. Besonders im Blick liegt dabei die Unterstützung von Familien mit beeinträchtigten Kindern. Gemeinsam wird überlegt, welche Unterstützung benötigt wird und wie diese umgesetzt werden kann. Dank der Förderung durch die Aktion Mensch e. V. sind die Personal- und Raumkosten des Projekts für ein Jahr gedeckt. Die Mitarbeiterinnen – darunter eine muttersprachliche Ukrainerin – übernehmen auch die direkte Beratung und Begleitung der Familien etwa bei Arztbesuchen oder Behördenanliegen. Dreimal fand der offene Treff bereits statt. „Den Familien tut es so gut, einfach mal mit einem Kaffee auf der Couch zu sitzen und ein Stück Normalität zu erleben“, erzählt Projekt-Mitarbeiterin Beata Kowalska-Krzyszton.

Spenden ermöglichen Hilfstransporte

„Frau Beata“, wie sie überall genannt wird, engagiert sich bereits seit Beginn des Krieges mit großem Einsatz und viel Herzblut, um Familien in der Ukraine zu helfen. In Kooperation mit dem Rotary Club Lampertheim und anderen Partnern führt sie regelmäßig private Spendentransporte an die polnische Grenze durch. Von dort werden die Hilfsgüter an Einrichtungen in zentralen Kriegsstädten wie Charkow oder Kiew weitergeleitet. Auch die NRD beteiligt sich daran. Dank eines erfolgreichen Spendenaufrufs konnten bereits drei Transporte unterstützt werden. Johanna Götte vom Inklusiven Familienzentrum übernimmt dafür den Wareneinkauf. „Pro Transport organisieren wir 20 Verpflegungskisten mit Artikeln des täglichen Bedarfs wie Kaffee, Mehl, Eintöpfe, medizinische Produkte und Hygieneartikel.“ Rund 300 kg Waren werden dabei jedes Mal verpackt und in Transportfahrzeuge verladen. Die körperliche Anstrengung nimmt Johanna Götte gern in Kauf. Sie weiß, dass sich der Einsatz lohnt.

Kleine Geste mit großer Wirkung

Auch das Team und die Klient*innen des Betreuten Wohnens in Bensheim möchten die Hilfstransporte unterstützen. NRD-Mitarbeiterin Elke Schierer organisierte im privaten Kreis nützliche Spenden, darunter selbstgemachte Marmeladen. Die fünf Frauen der kleinen NRD-Wohngemeinschaft haben eine Kiste mit Hygieneartikeln zusammengestellt und mehrere Stofftiere besorgt. Sie alle freuen sich, mit ihrer kleinen Geste anderen Familien etwas Gutes tun zu können.

Foto:
Rena, Anna-Lena und Laura sowie Helen und Michaela (ohne Foto) freuen sich, dass beim nächsten Transport ihre Spende dabei ist. Die Waren werden an eine Grundschule in Bucza gehen. Beata Kowalska-Krzyszton (zweite von links) wird den Transport organisieren. Elke Schierer und Belén Ferrei, Mitarbeiterinnen der NRD unterstützen die Spende.

Die NRD sammelt weiterhin Spenden zur Unterstützung von Familien aus der Ukraine. Rund 2.000 Euro werden für eine Beteiligung an den Hilfstransporten zur Finanzierung der Hilfsgüter und Fahrtkosten benötigt. Auch lokale Unterstützungsangebote werden von den Spenden realisiert. Infos und Online-Spenden unter: www.nrd.de/spenden

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