Beratung

Das Team der Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation der NRD berät und begleitet Betroffene und deren Umfeld von Anfang an.

So unterstützen wir Sie
Nach dem ersten Kontakt zu uns schicken wir Ihnen die benötigten Unterlagen zur Beantragung der Kostenübernahme für ein Erstgespräch beim zuständigen Kostenträger. Sobald eine Kostenzusage erfolgt ist, melden wir uns bei Ihnen zur Terminvereinbarung für ein Erstgespräch. Das Erstgespräch dient dem ersten gegenseitigen Kennenlernen und dem ersten Einschätzen der aktuellen Kommunikationsmöglichkeiten. Danach erstellen wir eine erste Übersicht der benötigten Unterstützung, die Sie für einen Antrag zur Kostenübernahme der Beratungsleistung beim zuständigen Amt brauchen. Sobald die Kostenzusage vorliegt, überlegen wir gemeinsam, wie die weitere Vorgehensweise sein soll. Meist benötigen wir eine weitere Absicherung der kommunikativen Fähigkeiten, beispielsweise durch eine Hospitation im Lebensbereich. Danach erstellen wir gemeinsam ein Kommunikationskonzept und begleiten alle Beteiligten bei der Erprobung im Alltag. Gerne begleiten wir Sie auch langfristig, um das Kommunikationskonzept immer wieder zu aktualisieren und eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. Bei Bedarf unterstützen Sie wir auch bei der Beantragung von Hilfsmitteln zur Kommunikation bei der Krankenkasse.

Wie wir arbeiten
In unsere Arbeit, die geprägt ist von dem Anspruch auf ein passgenaues Kommunikationskonzept für jeden Einzeln, beziehen wir folgende Themen ein: 

  • Einschätzung der kommunikativen Fähigkeiten
  • Bedarf an verschiedenen Kommunikationsformen und -hilfen, wie beispielsweise
    - körpereigene Kommunikationsformen wie Gebärden, Zeige- und Körperbewegungen
    - nichtelektronische Kommunikationshilfen wie Kommunikationstafeln und Symbolkarten
    - elektronische Kommunikationshilfen vom einfachen Sprachausgabegerät bis zum
      komplexen Sprachcomputer


Ein Gewinn für alle
Wir sind in der Annahme, dass jeder Mensch, der unterstützt kommuniziert, ein Umfeld benötigt, dass die Methoden kennt und anwenden kann. Unterstützte Kommunikation ist für uns keine Therapie, sondern eine Begleitung im Alltag. In Folge dessen leiten wir Betroffene und deren Umfeld an, die jeweiligen Hilfsmittel oder Kommunikationsformen zu erlernen und sich damit zu verständigen. Auf diesem Weg sollte das ganze soziale Umfeld an einem Strang ziehen. Zu unserer Arbeit gehört daher von Anfang an, möglichst alle Bezugspersonen z. B. in der Familie, der Kindertagesstätte, der Schule oder der Werkstätte für Menschen mit Behinderung einzubeziehen. Darüber hinaus vernetzen wir uns mit anderen Fachstellen, wie beispielweise der Frühförderung und den Sozialpädiatrischen Zentren. Das stellt den Schlüssel zur Verständigung im Alltag dar.

Finanzierung
Es besteht die Möglichkeit, die Kostenübernahme für Leistungen für einen Klienten über die Eingliederungshilfe zu beantragen. Dabei beraten wir Sie gerne.

Das Team der Unterstützten Kommunikation

Kathrin Jennerich
Kathrin Jennerich
Maria Bender-Suckut
Maria Bender-Suckut
 
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
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