NRD-Blog

Themen aus der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe

 
  • 02.09.2016  |  Dirk Tritzschak Alles wird anders: Mitarbeiter im Prozess der Regionalisierung

    Alles wird anders: Mitarbeiter im Prozess der Regionalisierung

    Im Oktober 2005 fasste der Stiftungsrat der Stiftung Nieder-Ramstadter Diakonie (NRD) den Beschluss, die stationären Wohnangebote zu regionalisieren. Die Großeinrichtung sollte aufgelöst und 396 der 642 Wohnplätze auf dem Kerngelände in Nieder-Ramstadt sollten auf die Region Südhessen verteilt werden. Dieser Entschluss galt somit auch für viele Arbeitsplätze der Mitarbeitenden.

  • 24.08.2016  |  Marlene Broeckers Fast jeder Tag läuft anders als geplant

    Fast jeder Tag läuft anders als geplant

    Über 120 Reinigungskräfte, fast alle in Teilzeit tätig, sorgen dafür, dass es überall in der NRD schön sauber ist. Geführt werden die Reinigungskräfte – unter ihnen inzwischen schon acht Männer – von fünf Koordinatorinnen unter Leitung von Andrea Delp, der Chefin des Reinigungsservices. Ihr Büro haben die fünf Kolleginnen in Mühltal, aber rund 50 Prozent ihrer Arbeitszeit sind sie unterwegs.

  • 11.08.2016  |   Gastautor Ich mache wieder mit. Ein Ehrenamtler berichtet von seinen Erfahrungen.

    Ich mache wieder mit. Ein Ehrenamtler berichtet von seinen Erfahrungen.

    Alles fing mit dem Arbeitsplatzwechsel meiner Frau in die NRD nach Mörfelden an. Eines Tages, im Jahr 2007, fragte sie mich „Kannst Du Dir vorstellen als Ehrenamtlicher in Mörfelden mitzuhelfen?“ Meine Vorstellungen – „gleich null“, da ich mir bis dahin keine Gedanken über das Wirken und die Arbeit der NRD gemacht habe.

  • 06.08.2016  |  Marlene Broeckers Zum 50. Mal nach Inzell

    Zum 50. Mal nach Inzell

    Elvira Hötzel, 54, feiert im August ihr 30-jähriges Dienstjubiläum im Reinigungsservice der NRD. Sie kann sich an alle Stationen ihrer Ausbildung und ihres beruflichen Einsatzes mit Tag und Datum erinnern. Auch das Unrecht, das sie als Kind in den Heimen erlitten hat, ist nicht vergessen. Eine Entschädigung von staatlicher Seite steht für sie wie für die ehemaligen Heimkinder in Behinderteneinrichtungen noch aus.

  • 26.07.2016  |  Lars Edelbruck Gerhard Engerts großer Tag

    Gerhard Engerts großer Tag

    Gerhard Engert, 64, lebt seit über 50 Jahren in der NRD. Im November 2015 ist er in den Odenwald umgezogen. In Michelstadt hatte er Mitte Mai einen aufregenden Auftritt bei einer öffentlichen Lesung aus dem Buch „Aussortiert“.

  • 18.07.2016  |  Marc Eichmann Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin …

    Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin …

    Seit sechs Jahren fährt Marc Eichmann einmal im Jahr mit einer ca. 15-köpfigen Gruppe von Jugendlichen und erwachsenen Männern zum Fußball nach Berlin, begleitet von fußballbegeisterten Vätern oder auch Geschwistern.

  • 08.07.2016  |   Gastautor Feuerwehr und DRK – eine sinnvolle und lebensrettende Zusammenarbeit

    Feuerwehr und DRK – eine sinnvolle und lebensrettende Zusammenarbeit

    Angeregt durch einen Zeitungsartikel über die Feuerwehr in Hanau hatte Wohnverbundsleiter Fabien Muller die Idee, Brandschutzschulungen für die Bewohner des Wohnverbunds anzubieten. Mit dieser Idee rannte er bei der Feuerwehr Mörfelden offene Türen ein.

  • 04.07.2016  |  Marlene Broeckers Ramadan: 18 Stunden täglich fasten

    Ramadan: 18 Stunden täglich fasten

    Ramadan, der neunte Monat des islamischen Mondkalenders ist der Fastenmonat. Vier Wochen lang sollen erwachsene Muslime während dieser Zeit fasten, das heißt zwischen Sonnenaufgang und – untergang nichts essen oder trinken. Mit den Mondphasen bewegen sich Beginn und Ende des Ramadan durch alle Monate und Jahreszeiten. Der Ramadan 2016 hat am 6. Juni begonnen und endet am 4. Juli. Wer das Fastengebot befolgt, darf in dieser Zeit 18 Stunden am Tag weder Speisen noch Getränke zu sich nehmen. Ist das auszuhalten? Die NRD-Kollegin Bahar Atmaca, 24, gibt im Gespräch Auskunft.

  • 01.07.2016  |   Gastautor Mit allen Sinnen genießen - aus dem Leben einer "Tagesstättlerin"

    Mit allen Sinnen genießen - aus dem Leben einer "Tagesstättlerin"

    Hallo, ich bin Kinga Schneider, ich wohne im Wohnverbund Mörfelden und bin eine „Tagesstättlerin der ersten Stunde“. Dort ist es meine Aufgabe, mich bei der Erstellung von saisonalen Grußkarten kreativ auszutoben. Außerdem koche ich gemeinsam mit meinen Kollegen einmal in der Woche unser Mittagessen. Zweimal wöchentlich besucht mich hier meine Physiotherapeutin und biegt mich zurecht. So oft ich kann, greife ich in meine „Sinnesbox“ und möchte hier erzählen, was ich darin alles finde:

  • 24.06.2016  |  Marlene Broeckers Die Arbeit den Menschen anpassen

    Die Arbeit den Menschen anpassen

    Am 24. Juni 2016 wurde die Reha-Werkstatt der NRD in Münster bei Dieburg offiziell eröffnet. Ihr Auftrag ist es, Menschen mit seelischer Beeinträchtigung Arbeit mit dem Ziel der Rehabilitation anzubieten. Anläßlich der Eröffnung geht NRD-Vorständin Brigitte Walz-Kelbel der Frage nach, was Arbeit für Menschen mit seelischer Beeinträchtigung bedeutet.

  • 23.06.2016  |   Gastautor Endlich raus aus de Heime

    Endlich raus aus de Heime

    Ottmar Jäger lebte über 40 Jahre im stationären Wohnen in der NRD in Mühltal. Im Alter von 55 Jahren entschied er sich vor vier Jahren, in eine eigene Wohnung zu ziehen. Isabell Ehinger, damals Betreuerin der NRD, führte mit Ottmar Jäger ein Gespräch über Gründe, Ziele und Erfahrungen seines Wegs in die Selbstständigkeit.

  • 18.06.2016  |  Marlene Broeckers Bundesteilhabegesetz auf der Zielgeraden

    Bundesteilhabegesetz auf der Zielgeraden

    Mehr als zehn Prozent der deutschen Bevölkerung sind schwerbehindert - 7,5 Millionen Menschen. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) soll ihnen u.a. durch verbesserte Beratung zu mehr Rechten verhelfen. Die Meinungen und Wünsche von Menschen mit Behinderung sollen die Planung und Umsetzung der jeweils notwendigen Unterstützung stärker bestimmen. So sollen sie besser wählen können, wo und wie sie leben. Sie sollen Geld ansparen können, Barrieren sollen abgebaut, die Mitwirkungsmöglichkeiten sollen gestärkt werden. Zurzeit ist der Gesetzentwurf, der im Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitet wurde, in der Beratung. Im Herbst soll das Gesetz verabschiedet werden, im Januar 2017 soll es in Kraft treten.

  • 01.06.2016  |  Marlene Broeckers „Kuchenrock“ zum 10. Geburtstag

    „Kuchenrock“ zum 10. Geburtstag

    Das Musikfestival „Kuchenrock“ steht im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier zum 10. Geburtstages im Wohnverbund Groß-Bieberau, der am 2. Juli begangen wird. „Kuchenrock“ ist eine eigene Erfindung des Wohnverbundes und steht natürlich in Verbindung mit Schebb der ersten und einzigen inklusiven Rockband der NRD.

  • 24.05.2016  |   Gastautor Campus-Rallye machte am meisten Spaß

    Campus-Rallye machte am meisten Spaß

    Zwölf Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren aus verschiedenen Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg haben sich in diesem Jahr zum Boys-und Girlsday in der NRD angemeldet. Die meisten von ihnen wohnen in Ober-Ramstadt und Mühltal und nutzten den Tag, um sich Einblicke in die Arbeit einer großen Einrichtung der Behindertenhilfe zu verschaffen.

  • 20.05.2016  |  Adelina Fast Marcus Rußlers Zahlenwelten

    Marcus Rußlers Zahlenwelten

    Alles hat ein festes Muster, feste Regeln und eine strenge Zahlenordnung. Häuser reihen sich dicht an dicht, 12 Stück davon, darüber 6 Bäume, 8 Berge und 32 Vögel. Alles besteht aus Zahlenmustern, hat eine feste Ordnung von Zahlen und Daten. Schicht für Schicht baut Marcus Rußler seinen Zahlenkosmos zusammen.

  • 12.05.2016  |  Marlene Broeckers Begleitung von Autisten mit PART

    Begleitung von Autisten mit PART

    Das ungemütlichste Wohnhaus in ganz Mühltal? Würde dafür ein Preis ausgelobt, die Bergstraße 1 a am Rande des NRD-Geländes hätte die besten Aussichten, zu gewinnen. Das Haus, eines von drei Autisten-Häusern auf dem NRD-Gelände in Nieder-Ramstadt, ist äußerst karg eingerichtet. Keinerlei Accessoires. Im gemeinsamen Wohnzimmer nur nackte Möbel und ein verschlossener Medienschrank.

  • 07.05.2016  |  Marlene Broeckers IWo ist prima

    IWo ist prima

    Seit 2012 gibt es eine Interessenvertretung Wohnen (IWo) im Wohnverbund Seeheim/Bensheim, im August 2015 wurde neu gewählt. Jedes Haus des Wohnverbundes ist durch eine Person vertreten. Als Vertrauenspersonen stehen dem fünfköpfigen Gremium Nina Nicolay, Zwingenberg, und Martina Schmidt, Pfungstadt, zur Seite. Aktuell plant die IWo eine Befragung der 68 BewohnerInnen im Wohnverbund Seeheim.

  • 02.05.2016  |  Marlene Broeckers Denn alles Leben ist Begegnung

    Denn alles Leben ist Begegnung

    Mit dem Beschluss des Stiftungsrates, alle Wohnangebote der NRD zu regionalisieren, hat der NRD-Vorstand im Jahr 2005 eine Vision für die zukünftige Entwicklung des NRD-Geländes in Nieder-Ramstadt formuliert: Das Gelände im Herzen Mühltals solle sich zu einem Quartier entwickeln, in dem Menschen jeden Alters mit und ohne Behinderung leben, arbeiten, einkaufen und ein gutes Miteinander pflegen. Mit der neuen Bebauung des Fliednerplatzes ist der Mittelpunkt dieses Quartiers nun geschaffen worden.

  • 23.04.2016  |  Anna Joosten Patrick Jullmann: eine Hand voll Farben

    Patrick Jullmann: eine Hand voll Farben

    Ein Malerkittel, eine Hand voll Farben, ein Pinsel und eine Leinwand, mehr wird nicht benötigt. Patrick Jullmann produziert Bilder in Akkordarbeit. Der Pinsel huscht über die Leinwand und hinterlässt Farbfelder aus feinen Pinselstrichen, die untereinander kommunizieren.

  • 19.04.2016  |   Gastautor Konfitag bei der NRD

    Konfitag bei der NRD

    Als diakonische Einrichtung wird die NRD häufig von den evangelischen Gemeinden der Region besucht, die sich über den Auftrag der NRD informieren, Menschen zu unterstützen, die der Hilfe benötigen. Eine regelmäßige Besuchergruppe sind Konfirmanden, die dem Thema Behinderung in der Regel zum ersten Mal begegnen.

 
 

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  • Inklusion...

    ...bedeutet für mich, dass man alle Menschen wieder mehr zusammenführt. Wenn alle aufmerksam und hilfsbereit miteinander umgehen, dann geht es allen auch seelisch besser. 

    Inklusion...
    Virginia Dindore
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